Fortbildungskombination: Unblutiges Schröpfen/Neuraltherap. Segment- u. Störfeldbehandlung (i.c.)

Unblutiges Schröpfen

Das Schröpfen ist eine der ältesten uns bekannten Therapieformen. Seit mehr als 5000 Jahren findet das Schröpfen Platz in der Medizin der Völker. Schon Hippokrates, der antike griechische Arzt, welcher auch als Vater der Medizin gilt, kannte und schätzte diese Therapieform. Ziel des Schröpfens ist es u.a. die Selbstheilungskräfte des Organismus zu stärken oder sogar erst in Gang zu setzen.

Verwendet werden in der Regel so genannte "Schröpfgläser" in denen ein Unterdruck erzeugt wird, indem man die darin befindliche Luft zunächst durch eine Flamme erwärmt, um dann, bei der darauf folgenden Abkühlung, das Schröpfglas auf die Haut aufzusetzen. Der Unterdruck, der jetzt im Schröpfglas herrscht, saugt das Gewebe an, auf welches es gesetzt wurde und bewirkt dort eine Mehrdurchblutung. Welche Stellen für das Aufsetzen von Schröpfgläsern ausgewählt werden, hängt vom jeweiligen Krankheitsbild ab.

Man kann auch eine Schröpfmassage durchführen, bei der ein angesaugtes Schröpfglas auf der gut eingeölten Haut im Beschwerdegebiet verschoben, gezogen und in Kreisen bewegt wird.

Neuraltherapeutische Segment- und Störfeldbehandlung (i.c.)

Neuraltherapie ist eine Regulationstherapie. Es handelt sich um eine "vegetative Gesamtumschaltung" des kranken Organismus. Ziel der Neuraltherapie ist es, den Organismus in die Lage zu versetzen, sich wieder selbst neu einzuregulieren. 

Diese Form der Therapie, früher auch Heilanästhesie genannt, wurde von Dr. med. Ferdinand Huneke (1891-1960) entdeckt, in die Heilkunde eingeführt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Er erkannte, dass im Körper so genannte Störfelder entstehen können, welche die Ursache von verschiedenen und langwierigen Beschwerden und Erkrankungen sein können. 

Störfelder im Sinne der Neuraltherapie können an allen Organen des Körpers auftreten. Beispielsweise sind abgelaufene Entzündungen an bestimmten Teilen des Körpers imstande, sich zu Störfeldern zu entwickeln, die an ganz anderen Stellen und Organen Erkrankungen und Beschwerden verursachen. Als bekannte Störfelder sind hier insbesondere Narben zu nennen. Störfelder liegen manchmal sehr weit vom Ausstrahlungsort entfernt. 

Durch gezielte Injektionen mit einem Lokalanästhetikum in die diagnostizierten Störfelder wird eine Impulsunterbrechung angestrebt, mit dem Ziel die Störaktivität kurzzeitig vom Rest des Körpers abzukoppeln, um den krankmachenden Kreislauf zu unterbrechen und die körpereigenen Reparaturmechanismen wieder zu aktivieren. 

Neuraltherapie wird vor allem zur Behandlung von fast allen akuten Schmerz- und Entzündungszuständen eingesetzt, insbesondere bei Kopfschmerzen und Migräne, Rheumatischem Formenkreis, Narbenschmerzen, Schmerzen nach Verletzungen/Unfällen/Operationen und vor allem in der Organregulation.

Termine:

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